Home アクティビティ− - これまでの活動 Bericht über die Lerngruppe am 26.07.2009 - die jüngeren Kinder
Bericht über die Lerngruppe am 26.07.2009 - die jüngeren Kinder PDF 印刷 Eメール
作者: Hig   
2009年 7月 05日(日曜日) 15:11

Heute war ich zusammen mit Milena zum ersten Mal als Assistent bei der Mausgruppe tätig.


Es war ziemlich heiß in der französischen Schule, da keine Klimaanlage existierte. Doch ein riesiger Ventilator sollte der Hitze entgegenwirken, was er auch tat - lautstark. Doch die Kinder schienen daran Gefallen zu finden, weshalb sie bereits vor dem Unterricht fleissig den Ventilator ein- und ausschalteten. Erstaunlich, dass es in Sachen Stärke zwischen Stufe 1 und 3 keinen Unterschied bei dem Ventilator zu geben schien.

 

Da wir für die Kinder gänzlich neue Gesichter waren, schlug Sascha vor, dass wir uns alle zusammen mit den Kindern im Kreis aufstellen und ein Kennenlernspiel spielen sollten.
Zuerst stellte sich jeder vor. Dann kamen verschiedene Spielchen zur Auflockerung der Stimmung dran. Unter anderem ein Spiel, bei dem man jemandem aus der Gruppe in die Augen sehen, klatschen und später laut "Du" sagen sollte. Allerdings durfte man erst "Du" sagen, wenn der Blickkontakt hergestellt war. So wurde das direkte "in die Augen schauen" geübt, da einige Kinder sich in dieser Hinsicht sehr japanisch verhalten. Das Spiel wurde noch dadurch ergänzt, dass man die Option bekam, verwundert zu blicken und als Antwort auf das "Du" mit "Wer? Ich?" zu antworten, wodurch der Partner quasi gezwungen war, jemanden Neues zu erwählen.

 

Um sich die Namen der Teilnehmer und Leiter besser merken zu können, wurde dann ein Spiel gespielt, bei dem man erst in die Hände klatschte und dann seinen eigenen Namen und den Namen eines Anwesenden sagen sollte. Der genannte Anwesende war dann als Nächster an der Reihe, eben diesem Prinzip zu folgen.

Als Letztes kamen dann noch lustige Aufwärmübungen an die Reihe, bei denen man Bewegungen mit Ausrufen und ulkigen Geräuschen kombinieren musste.

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Nun kam der eigentliche Unterricht an die Reihe, bei der die Gruppe wiederum in zwei Gruppen aufgeteilt wurde.

Während Milena und Andreas sich um die älteren Kinder kümmerten, übernahm Sascha mit mir die Gruppe der jungen Kinder.

Als erstes verteilten wir Blätter mit dem deutschen Alphabet von A bis Z jeweils in Groß- und Kleinschreibung und in Druckschrift. Die Aufgabe der Kinder bestand darin, die Buchstaben nachzuschreiben und so ein Gefühl für die Schreibweise zu entwickeln, aber auch, um sich das Alphabet zu merken.

 

Sascha und ich gingen dabei herum, gaben Hilfen und förderten die fortgeschritteneren Kinder, die das Alphabet bereits beherrschen und deswegen etwas gelangweilt von der Aufgabe schienen, indem wir sie baten, Wörter zu schreiben, oder ihnen Fragen zu einzelnen Buchstaben stellten.
Sascha fertigte zudem zusätzliche Blätter mit deutschen Wörtern, die er den Kindern zum Üben gab, die bereits fertig mit der erteilten Aufgabe waren. Zudem erhielten sie Hausaufgaben für zuhause.

Man konnte an dieser Aufgabe gut sehen, welches Kind noch schwere Probleme mit dem Alphabet hat und die Buchstaben mehr als Mal-, denn als Schreibübung sieht und welches Kind schon fortgeschritten ist.

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Auch konnte ich mich sehr schön auf Deutsch mit einigen Kindern unterhalten und stellte ihnen Fragen zu Deutschland. Zum Beispiel, ob sie denn schon mal in Deutschland waren, was sie denn aus Deutschland kennen würden und ob es ihnen gefällt deutsch zu reden; was die Kinder mit Begeisterung aufnahmen. Ein Kind war sogar schon im Legoland in Deutschland und erzählte begeistert vom deutschen Fußball, woraufhin ich ihm beibrachte, wie man Bayern München schreibt.

Nach dieser Schreibübung kam der für die Kinder sicherlich interessanteste Teil - es ging ans Spielen; genauer gesagt, spielten wir Memory. Es galt, wie bei Memory üblich, identische Karten aufzudecken. Dabei handelte es sich um ein Tier-Memory und die Kinder mussten beim Aufdecken auch den deutschen Begriff für das aufgedeckte Tier aufsagen. Erstaunlicherweise hatten auch die bei der Alphabet-Aufgabe etwas schwächeren Kinder keine Probleme beim Memory, die Namen der Tiere aufzusagen, wodurch sich die These "spielend zu lernen" mal wieder bestätigte.

 

Dann war der Unterricht auch schon vorbei. Die Kinder versammelten sich im Nebenzimmer, um noch ein gemeinsames Lied zu singen, und wurden dann von ihren Eltern abgeholt.

Ich spielte noch eine Runde Tischtennis mit einem Kind und freute mich über die Offenheit und Freundlichkeit der Kinder.

Zwar hatten ein, zwei Kinder Probleme, sich beim Schreiben zu konzentrieren, aber insgesamt ist diese Gruppe eine richtige Bereicherung für das Üben der deutschen Sprache und eine seltene Chance für die Kinder, ihre Deutschkenntnisse im Umgang mit anderen Leuten als nur ihrem deutschen Elternteil anzuwenden und zu erweitern. Schade, dass die Mausgruppe "nur" alle 2 Wochen stattfindet. So obliegt es den Eltern, die erworbenen Kenntnisse ihrer Kinder zuhause weiter zu fördern und aufrechtzuerhalten.

Ein schöner Tag! Bis zum nächsten Mal!

最終更新 2009年 7月 09日(木曜日) 12:30