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Lerngruppe 12.September- die Fortgeschrittenen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Milena   
Montag, den 14. September 2009 um 13:08 Uhr

Bericht Lerngruppe 12.09.2009


Nach der langen Sommerpause gab es am 12. wieder ein Mausgruppe Treffen in der Französischen Schule. Da der neue Leiter erst im Oktober die Lerngruppe übernimmt, sprang Sascha zur Hilfe ein. Außerdem erhielten wir Hilfe von Christian, einem Freund aus Tübingen, der das nächste Mal mit mir die Lerngruppe leiten wird. Wie zu erwarten war, freuten sich alle Kinder Sascha wieder zu sehen. Sie waren alle geladen mit in den Ferien angesammelter Energie und Sascha wusste diese gekonnt in Aufwärmübungen und Kennenlernspielen einzusetzen.

Da wir neben Christian noch ein weiteres neues Gesicht in der Lerngruppe begrüßen durften sowie einige Elternteile anwesend waren, stellten wir uns zunächst in einem großen Kreis auf, so dass alle einander konnten. Dann wurde der berühmte „Klatschkreis“ gemacht, der zur Übung der Herstellung von Augenkontakt dient. Dies klappte erstaunlich gut, so dass wir nach zwei Runden im Kreis quer hindurch ebenfalls Augenkontakt herstellen konnten. Auch die Erweiterung des „Du“-sagens bei der Augenkontaktherstellung klappte gut, so dass wir schnell weitermachen konnten. Anschließend spielten wir ein Spiel, um sich die neuen Namen und Gesichter besser einprägen zu können. Hierbei ging es darum sich zuerst auf die Schenkel, dann in die Hände zu klatschen, dann beim Heben der linken Hand seinen eigenen Namen und beim anschließenden Heben der rechten Hand einen neuen Namen zu nennen. Dies stellte sich koordinationstechnisch schwerer als gedacht vor, was teilweise in lustigen Verwirrungen endete.

Daraufhin spielten wir „Stille Post“, bei der wie zu erwarten nicht einmal das gleiche Wort herauskam, das am Anfang genannt worden ist, sowie eine Runde „Scharade“, welches erstaunliche gut klappte und die Mitspielenden erheiterte. Zu guter letzt gab es noch eine Runde „Sascha sagt…“, welches nicht nur die Konzentration und Vokabelkentnisse der Kinder forderte sondern auch sehr viel Spaß mit sich brachte.

Stopp! und alle bleiben stehen...

Anschließend teilten wir uns wieder in zwei Gruppen auf. Christian schloss sich Sascha an und machte mit den jüngeren Kindern Sprech- und Leseübungen sowie kleine Schreibübungen, bei denen sie über ihre Sommerferien berichten konnten. Während es den meisten recht einfach viel mitzuarbeiten und gute Leistungen vorzubringen, zeigten sich bei anderen kleinere Motivationsprobleme auf als es ums selbstständige Schreiben ging. Dieses sollte vielleicht in Zukunft auch ein wenig mehr daheim geübt werden.

Währenddessen kümmerte ich mich um die älteren Kinder. Diesmal hatte ich Übungsblätter zur Übung der Rechtschreibung sowie Vokabelvertiefung ausgesucht. Zunächst ging es darum den Unterschied der „eu“-Laute bei „eu“ und „äu“ zu erkennen. Hierbei wurde besonders auf die Pluralbildung von Wörtern mit „au“ (z.B.: Baum – Bäume) Wert gelegt. Anschließend ging es darum herauszufinden, welche Wörter mit „eu“ und welche mit „äu“ geschrieben wurden. Dies stellte sich bei den meisten Wörtern als relativ einfach dar.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen...

Für unsere älteste hatte ich noch ein Übungsblatt zur Bildung der Vergangenheitsform von Verben vorbereitet, welches sie ohne größere Probleme lösen konnte.

Ich denke, dass Übungen in solcher Art auch in Zukunft sehr vorteilhaft für die Kinder wären und vielleicht auch daheim gemacht werden könnten.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. September 2009 um 13:28 Uhr